Burgundersorten im Überblick

Burgundersorten sind eine Gruppe von Rebsorten, die ursprünglich aus dem französischen Burgund stammen. In Österreich zählen Weißburgunder, Grauburgunder und Blauburgunder dazu, meist auch der Chardonnay. Das Weingut Martinshof im Weinviertel ist auf diese Sorten spezialisiert.

Sorte Auch bekannt als So schmeckt sie Passt zu
Weißburgunder Pinot Blanc, Pinot Bianco, Weißer Burgunder, Klevner Frisch bis mittelkräftig, Apfel, Birne, feine Nussnote, dezente Säure Spargel, Fisch, Kalbfleisch, Risotto
Grauburgunder Pinot Gris, Pinot Grigio (Italien), Ruländer (in Deutschland oft die süßere Spielart) Kräftiger im Körper, Birne, Mandel, Haselnuss, milde Säure Fisch, Geflügel, Pasta, milder Käse
Chardonnay Morillon (in der Steiermark) Je nach Ausbau frisch und duftig oder breit und buttrig Geflügel, Fisch, Risotto
Blauburgunder Pinot Noir, Spätburgunder (Deutschland) Hell, fein, Kirsche und Himbeere, wenig Tannin (Gerbstoff) Geflügel, Pilze, Lachs, Kalbfleisch

Weißburgunder oder Grauburgunder?

Beide gehören zur selben Familie. Der Weißburgunder ist schlanker und frischer, mit feiner Nussnote. Der Grauburgunder hat mehr Körper und wirkt runder. Wer einen Wein für jeden Tag sucht, greift oft zum Weißburgunder. Wer zu Geflügel oder Pasta etwas Kräftigeres will, zum Grauburgunder.

Burgunder aus Österreich

Viele österreichische Winzer bauen ihre Burgunder frischer und mit weniger Holz aus als in Frankreich. Auch am Martinshof: Die Klassikweine reifen im Stahltank und schmecken knackig. Die Reserven reifen länger und werden weicher und runder. Der Pinot Noir Reserve reift im Barrique, einem kleinen Eichenfass. Was Begriffe wie „Säureabbau“ bedeuten, steht in unseren häufigen Fragen.

Burgunder vom Martinshof

Alle Burgunder im Shop: Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Pinot Noir. Mehr zu den Weingärten steht auf der Seite „Lagen“. Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, probiert das Kostpaket mit sechs Weinen.

Alle Burgunder ansehen